Iran-Kaukasus-Tour Sommer 2012
Die Lange: 6. 7. bis 3. 8. 2012
Eine sehr individuelle Tour, Zeitreise durch gigantische Landschaften zu den Zeugnissen des Mittelalters. Iran, das persische Reich, Hochkultur der Antike, geheimnisvoll. Für uns, als motorsportbegeisterte Reisende, öffnet sich ein bisher kaum erschlossenes Land.
Verschiedene Sprachen, verschiedene Währungen, Bergvölker und Stadtmenschen, riesige schneebedeckte Bergmassive, Hochebenen und reißende Bergflüsse, Wasserfälle und Kühe auf der Straße. Unvergessliche Eindrücke werden wir mit nach Hause nehmen. Es gibt viele Kilometer zu bewältigen aber eins ist sicher, es lohnt sich.
Tag 0:
Treffen aller Mitreisenden in Venedig, Begrüßung durch den Veranstalter, gemeinsames Kennenlernen, Einschiffen nach Griechenland, Klären offener Fragen und Genießen einer entspannten Schiffsreise.
Tag 1:
Ankunft in Igoumenitza, gemeinsame Fahrt nach Meteora. Wir belegen unseren Campingplatz in Meteora und haben danach Zeit, die sagenumwobenen Klöster auf den riesigen Felsnadeln zu erkunden.
Tag 2:
Früh am Morgen brechen wir auf in Richtung Türkei. Wir überfahren die Grenze und wollen auf der Halbinsel Gelibolu bei Eceabat übernachten.
Tag 3:
Am heutigen Tag queren wir die Dardanellen und fahren von Canakkale über Bahkesir und Tavsanli bis kurz hinter Afiyon. Übernachten werden wir auf dem Gelände eines türkischen Thermalbades.
Tag 4:
Es ist nicht mehr weit bis zum Kizildag Nationalpark. Ein gigantisch schönes Bergsträßchen führt um den See. Mittagessen im Restaurant ADA nahe Beysehir. Danach liegt noch eine gute Portion Asphalt vor uns, ehe wir das Camp Kaya in Kappadokien erreichen.
Tag 5:
Unzählige aufsteigende Heizluftballons bei Sonnenaufgang und die Höhlen im Tuffstein von Kappadokien werden wir uns ansehen, bevor wir aufbrechen in den östlichen Teil der Türkei. Im freien Gelände werden wir uns ein schönes Fleckchen zum Campen suchen..
Tag 6:
Weiter geht es in Richtung Osten. Campen in den Bergen nahe dem hoch gelegenen Van-See.
Tag 7:
Heute übertreten wir die Grenze zum Iran. Wir werden einige Städte hinter uns lassen und voraussichtlich am Salzsee Orumiyeh vor Mahabad übernachten.
Tag 8:
Über Straßen und Pisten geht es durch die Berge von Kurdistan nach Marivan. Übernachten und Relaxen im Hotel Marivan.
Tag 9:
Über die kurdischen Bergdörfer wie zB. Oraman Village, werden wir zu den einzigartigen Felsgrotten Ali Sadr nahe Hamadan fahren, wo wir auch übernachten wollen.
Tag 10:
Vorbei an den Ausgrabungen des Tepe Nushejan auf direktem Wege nach Esfahan. Übernachten im Hotel "Safir" fast im Zentrum von Esfahan.
Tag 11:
Es ist nicht weit bis zu den bekannten Plätzen Esfahans. Den großen Moschee-Platz und die Brücken werden wir uns gemeinsam ansehen, wohl auch den Platz der 40 Steine. Weitere sehenswerte Museen bzw. einen Stadtbummel kann jeder der möchte auf eigene Faust unternehmen. Es lohnt sich. Am späten Nachmittag Weiterfahrt ins "matin abad desert camp".
Tage ???:
Option einer Reiseverlängerung um 2-3 Tage, für die Fahrt in den Sand der iranischen Wüste "Dasht-e kavir". Übernachtung im Bali-Hotel bei Anarak und Weiterfahrt zum Kaspischen Meer und nach Masuleh. (nicht im Reisepreisenthalten, die Zahl der Gesamttage erhöht sich).
Tag 12:
Über einen kleinen Umweg könnten wir noch das traditionelle Dorf bei Natanz ansehen, ehe wir über Qazvil und Rasht nach Masuleh Village, einem der bekanntesten alten Bergdörfer des Iran fahren. Direkt am Berghang gelegen, laufen wir über die Dächer der tiefer gelegenen Häuser und durch die Gassen und erfreuen uns an den Fingerfertigkeiten der Einwohner bei der Herstellung von Holzartikeln und traditionellen Stoffpuppen. Übernachtung in traditionellem Haus, Hotel oder eigenem Fahrzeug.
Tag 13:
Ardebil heißt unser nächstes Zwischenziel, von wo aus wir den Parkplatz der Babek Festung erreichen wollen.
Tag 14:
Da bisher ein umfangreiches Programm zu absolvieren war, ist hier zur Sicherheit einen Reservetag eingeplant.
Tag 15:
Über eine wunderschöne, sehr serpentinenreiche, kleine Bergstraße erreichen wir die armenische Grenze. Den Zoll lassen wir kommentarlos über uns ergehen und möchten noch vor der Nacht das Kloster Novarak erreichen. Eine schöne Option ist auch die Klosterfestung Tatev.
Tag 16:
Zum berühmten Kloster Khor Virap, vor der Kulisse des Berges Ararat, ist es nicht allzu weit. Wir hoffen auf klare Sicht, um diesen einzigartigen Eindruck in uns aufzunehmen. Weiter zum Kloster Marmaschen nahe der Stadt Gjumri. Dort lässt es sich gut campen. Bei viel Zeit ist ein Umweg zu Festung Amberd möglich.
Tag 17:
Wir übertreten die Grenze zu Georgien und begeben uns nach Wardsia, dem Höhlenkloster der Antike. Es liegt in einem Canyon, in einer wunderschönen Landschaft. Es gibt gute Plätze, um einen halben Tag zu relaxen und die Füße hoch zu legen. Campen auf dem Parkplatz des Klosters.
Tag ???:
Option einer weiteren Reiseverlängerung um 2-3 Tage zur Erkundung der alten georgischen Heerstraße mit ihren gewaltigen Festungen vor grandioser Kulisse. (nicht im Reisepreis enthalten, die Zahl der Gesamttage erhöht sich).
Tag 18:
Wir haben noch ein paar Kilometer Asphalt vor uns. Danach wird dieser enden und wir überqueren auf Pisten und ehemaligen Straßen die Pässe. Sonne und Schnee begleiten uns. Die Wege führen durch kleine Bergdörfer, so dass hautnaher Kontakt zur Bevölkerung entsteht. Die Kühe müssen buchstäblich von der Straße geräumt werden, um zu passieren. In Batumi im Top Hotel "San Apiro" bzw. im benachbarten Sterne-Fisch-Restaurant werden wir uns aufs Feinste verwöhnen lassen.
Tag 19:
Zum Latpari-Pass über Mesti und Uschguli, dem höchstgelegenen europäischen Ort. In einem der 46 Wehrtürme existiert ein Museeum mit wertvollen Exponaten. Freies Campen, den Sternen ein Stück näher.
Tag 20:
Ist der Latpari-Pass befahrbar, werden wir voraussichtlich über einige kleine Bergdörfer die Stadt Kutaissi erreichen und die nahegelegene altehrwürdige Akademie von Gelati besuchen. Übernachten in Kutaissi.
Tag 21:
Unser zweiter Reservetag der Tour.
Tag 22:
Südlich Batumi übertreten wir die georgisch-türkische Grenze und fahren zum Altndere Valisi Nationalpark (alternativ verlassen wir Georgien mit der Ausreise per Schiff nach Odessa bzw. auf die Krim, nicht im Reisepreis enthalten).
Tag 23 + 24:
Die Küstenautobahn entlang, bei Nacht schon fast ein Boulevard, fahren wir gen Westen. Wir erreichen Istanbul, queren den Bosporus und Übernachten in einem kleinen Hotel außerhalb der Stadt. Wer mag, kann den Abend noch für eine erste Berührung mit der Metropole nutzen.
Tag 25:
Istanbul zwanglos auf eigene Faust oder gemeinsam erkunden. Am späten Nachmittag die letzten Kilometer durch die Türkei, und Ausreise nach Alexandropolis in Griechenland. Übernachten auf dem Campingplatz.
Tag 26:
Auf der Autobahn quer durchs nördliche Griechenland zurück nach Meteora.
Tag 27:
Sehr zeitig legen wir die letzten 170 km nach Igoumenitza zurück. Bald wird unser Schiff im Hafen bereit liegen und uns zurück nach Venedig bringen. Wir relaxen und lassen die Erinnerungen der letzten Tage wirken.
Tag 28:
Ankunft im Hafen von Venedig. Antreten einer individuellen Heimreise.

